Der Unterricht

Gut zu wissen
Gleich zu Anfang dieses Beitrages sei gesagt: Der Unterricht ist in keiner Umschulung, bzw. Bildungseinrichtung gleich. Die Themen und Fächer sollten überall ähnlich sein, aber zwischen den Bundesländern und Kommunen kann es Abweichungen geben!

Wenn du das Assessment-Center erfolgreich bestanden hast -- also für die Umschulung “zugelassen” bist -- geht es ein paar Tage später meist auch schon los. Den Rucksack aus dem Schrank holen, den Kaffeethermobecher parat stellen und die Frühstücksdose bereit halten.

Wie früher in der Schule, gibt es sehr interessante Fächer und nicht so spannenden Unterricht. Einerseits hat jeder Lieblings- und Hassfächer. Andererseits hängt vieles mit der “Darbietung” der Dozenten ab. Auch ein trockenes Thema (z.B. das Grundgesetz), kann den Teilnehmern so spannend rübergebracht werden, dass bereits beim zuhören vieles “hängen bleibt”.

Der Schulalltag

Nachdem die Umschulung “nur” zwei Jahre dauert, muss der Stoff natürlich komprimierter gelernt werden. Daher ist ein bis zu zehn Schulstunden Tag einzuplanen. Der Unterricht fängt beispielsweise um acht Uhr an und endet gegen halb fünf Nachmittags. Natürlich gibt es kurze Erholungsphasen und eine Mittagspause.

Lange Tage sind vorprogrammiert, allerdings lohnt sich der Aufwand, wenn das Ziel -- eine tolle Festanstellung -- im Blick gehalten wird.

Arbeitsmaterialien

Für einen ausgewogenen Unterricht und die verschiedensten Lehrtechniken, stehen im Normalfall verschiedene Materialien zur Verfügung:

  • Tafel
  • Flipcharts
  • Beamer
  • Arbeits- und Informationsblätter
  • Bücher
  • Computer und Internet

Gruppenarbeiten

Du musst vieles alleine lernen -- schließlich schreibt jeder seine eigene Prüfung. Trotzdem  wird auch die Gruppenarbeit intensiv gefördert. Oft liegt hierbei die Abneigung und Neugierde ganz nahe beisammen. “Liegt mir das Thema?  Kann ich mitreden? Wer sind meine Gruppenpartner?” Durch die Zusammenarbeit werden im Unterricht aber viele Faktoren geschult. Zum Beispiel:

  • Kommunikation
  • Teamarbeit
  • freies Reden
  • Selbstbewusstsein

Unterm Strich machen diese Aufgaben am Ende doch viel Spaß und auch der Lernfaktor ist hoch.

Und dann gibt es noch das “spielend lernen”

Anstehende Fächer, wie z.B. “Kommunikation” oder “Soziale Kompetenz”, werden gerne spielerisch untermalt. Natürlich nicht mit Brett- oder Würfelspielen. “Koffer packen” ist wiederum ein beliebtes Spiel, um das Gehirn und die Kommunikation anzukurbeln. Oder auf engem Raum allen Teilnehmern die Hand zu schütteln und zu begrüßen. Hört sich schräg an -- ist es auch. Aber es sind Übungen, die für die spätere Arbeit nützlich sein können.

Um die Aufmerksamtkeit zu trainieren, werden gerne visuelle Übrungen heranzogen. Ein Beispiel:

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Pass gut auf und versuche die Ballabgaben des weißen Teams zu zählen.

Natürlich ist nicht immer alles Friede, Freude und Sonnenschein. Welche negativen und postiven Erfahrungen ich machen konnte, steht im nächsten Beitrag.

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