Negative und positive Erfahrungen

Wir möchten auf dieser Seite authentisch sein. Das heißt, wir nennen es so, wie es war, ist und kommen wird. Und gleich zum Start der “Erfahrungen” wird der eine oder andere sich fragen, ob das sein muss.

Wir steigen zum Anfang mal mit dem negativen Aspekt ein – danach gibt es natürlich die positiven Seiten der Umschulung!

Das “Absitzen”

Man möchte nicht glauben, was einem in dieser kurzen Zeit “versucht” wird zu vermitteln.

Negative und positive Erfahrungen

Aber erst mal zum zeitlichen Gedanken. Ohne die durchschnittlichen 30 Minuten An- und Heimfahrt, ist der Teilnehmer in der Woche 40 echte Stunden inklusive Pausen “vor Ort”. Der eine oder andere möge jetzt denken “Na und? Eine 40 Stunden Woche ist doch heutzutage normal.”

Der Unterschied liegt im “Feierabend”. Der Arbeitnehmer hat einfach “Feierabend”! Der Umschüler muss – neben normalen Verpflichtungen, Terminen, Hobbies und Familie – noch lernen! Das ist verdammt schwierig. Der “normale Arbeitnehmer” hat einfach Feierabend. Punkt. Wir Umschüler haben aber ein dickeres Paket zu tragen.

Einfache Rechnung: Der Teilnehmer kommt zwischen 17 und 18 Uhr nach Hause… Essen, Wäsche, Haushalt, Kinder, Partner … dann ist es schon mal gerne 20 Uhr. Zwischen 5 Uhr und 6 Uhr morgens klingelt allerdings schon wieder der Wecker. Es tut sich die Frage auf – wann lernen?

Das ist tatsächlich ein Faktor, der vielen Kollegen nach nur fünf Wochen auf der Seele liegt. Natürlich werden wir das irgendwie auf die Reihe bekommen. Aber wir wissen noch nicht wie. Singles haben es in diesem Fall natürlich ein wenig einfacher – aber auch nicht immer – jeder hat seine Probleme und Päckchen zu tragen.

Änderungen herbeirufen

Es gibt immer wieder Versuche bessere “Lern-/Anwesendheits-/Feierabend-Alternativen” mit dem Bildungsträger zu erarbeiten. Allerdings “muss” der Lernstoff Negative und positive Erfahrungenweitergegeben werden, wie er im Lehrplan steht. Im Zusammenhang mit dem Lehrplan, gibt es auch oftmals Fragezeichen bei den Teilnehmern. Englisch, Mathe, Vertragsrecht, Sport…?

Alles hat aber tatsächlich alles seine “Daseinsberechtigung”. Schließlich werden wir als “Generalisten” ausgebildet!

Gedanken des Alltags: Es ist nicht immer einfach, aber es sind nur zwei Jahre und eine Chance sein Leben in neue Bahnen zu lenken! Und diese Chance sollten alle Teilnehmer und zukünftigen Interessenten nutzen.

Gut zu wissen

Wer nicht viel weiß, erfährt täglich etwas Neues.
Umgekehrt: Wer viel weiß, erfährt täglich noch mehr.

Wie eingangs kurz erwähnt, gibt es natürlich auch positive Erfahrungen. Diese schlussfolgern tatsächlich aus den negativen. Die verwaschenen Gedanken des “Och nö, wozu brauche ich das”, werden langsam zu einem klarem “Ach ja, das bringt mich später weiter”.

Negative und positive Erfahrungen

Natürlich könnten wir jetzt einige Fächer abgrenzen, die tatsächlich nur zur Auffrischung des eigenen Wissens von Nöten sind. Aber es gibt so viel neues und informatives zu entdecken.

Zum Beispiel der Augenblick, wenn man versteht, was der Unterschied zwischen Notwehr und Notstand ist. Noch nie gehört? Wir auch nicht!

  • Der Unterschied zwischen Raub und räuberischer Diebstahl?
  • Wie lese ich einen B-Plan (Bebauungsplan)?
  • Was versteht man unter OWiG (Ordnungswidrigkeiten)?
  • Was ist Gefahrenabwehr?
  • Wie funktioniert eine Kommune?
  • Und vieles vieles mehr…

Negative und positive Erfahrungen
Es fühlt sich plötzlich viel besser an, als das, was früher in der Schule selbstverständlich war. Und der Teilnehmer interessiert sich tatsächlich dafür.

Als unser Dozent plötzlich mit dem Thema “Baurecht” um die Ecke kam, schauten wir uns an und fragten uns: “Bauchrecht? Echt jetzt? Wofür?”

Es ist wichtig, dass jeder Teilnehmer weiß, dass er nicht nur zum “Kommunalen Ordnungsdienst” ausgebildet wird. Wir werden zu “Generalisten” ausgebildet. Zu Verwaltungsfachangestellten!

Nur der Schwerpunkt liegt auf dem KOD.

Negative und positive Erfahrungen

Und das ist die beste Erfahrung, die der Teilnehmer mitnehmen kann. Er kann später überall arbeiten – unter der Haube des Staates oder in der privaten Wirtschaft.  Und darum sind Themen wie Vertragsrecht und Baurecht wichtig!

Viele Teilnehmer merken erst später, wie sinnvoll die verschiedenen Fächer sind. Vieles bleibt einfach so hängen – ohne zu lernen. Und das nennt man dann einfach “Erfahrung”! Positive Erfahrung!

Gut zu wissen

Erfahrungen sammelt man wie Pilze:
Einzeln und mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist.
Erskine Caldwell

Neben so vielen theoretischen positiven und negativen Erfahrungen, kommen jetzt die pratikschen. Mein erstes Praktikum habe ich direkt beim KOD gemacht.

Negative und positive Erfahrungen

 

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